´Gut – Genug: Elektrisch Mobil im Vorderwald` – Teilnehmer setzen 15 tolle Projekte um

Unter dem Titel “Gut - Genug” bildet die Energieregion Vorderwald interessierte Menschen in wichtigen Themen zur Energieautonomie aus. Nach der Ausbildung werden dann selbst Projekte umgesetzt - und dafür gibt es eine Entschädigung in Form von Einkaufsgutscheinen der Gemeinden. In den Jahren 2014/15 ging es um das Thema “Einkaufen und Essen, was uns und dem Klima gut tut”, im Jahr 2016 stand die (Elektro)Mobilität im Mittelpunkt.

15 Projekte bei der Abschlussveranstaltung im Thalsaal

17 TeilnehmerInnen und eine Begleitgruppe mit weiteren 11 Personen haben sich in den vergangenen Monaten intensiv mit Elektromobilität auseinandergesetzt. Die Technik, die Fahrzeuge, die Energie, die dazu notwendig ist und die Ökobilanzen, die damit zusammenhängen waren wichtige Themen, die behandelt wurden. Vor allem ging es dabei aber auch darum, kritisch das gesamte Mobilitätsverhalten im Auge zu behalten und - ganz im Sinne des Gut-Genug Programms - zu schauen, wieviel Mobilität “genug” ist und zu einem maßvollen Umgang damit anzuregen.

Alle TeilnehmerInnen haben im Sommer und Herbst mit ihrem Wissen nun selbst Projekte umgesetzt. 15 schöne und sehr unterschiedliche Aktivitäten im Vorderwald sind das Ergebnis.

Bei der Abschlussfeier am 18. November 2016 im Thalsaal in Sulzberg-Thal präsentierten die TeilnehmerInnen ihre Projekte. Bürgermeister und Energieverantwortliche nutzten die Gelegenheit, um sich bei den engagierten TeilnehmerInnen für ihr Engagement zu bedanken.

Unterschiedlichste Projekte

So unterschiedlich die TeilnehmerInnen sind, so unterschiedlich sind auch die entstandenen Projekte: Interessierte LehrerInnen in der Neuen Mittelschule Hittisau konnten z.B. jeweils für einen Tag ihr eigenes Auto stehen lassen und bei ihren Fahrten mit einem Elektroauto – betankt mit 100 % Ökostrom – Praxis-Erfahrungen sammeln. Im Juli bekamen die Pflegekräfte der Hauskrankenpflege Vorderwald die Möglichkeit, mehrere Wochen lang ihre Einsätze mit einem Elektrofahrzeug zu bestreiten. Am 8. Oktober fand in Sulzberg ein Elektromobilitätstag mit Fachinputs und umfangreichen Testmöglichkeiten statt. Im November testeten mehrere Nachbarn in Langenegg über 10 Tage, inwieweit ein gemeinsam angeschafftes Elektroauto Zweitautos ersetzen könnte. Eine eher künstlerische Herangehensweise führte zur Komposition eines Elektro-Mobilitäts-Raps, den der Kinderchor Tal bei der Abschlussfeier aufführte. Weitere Infos zu allen 15 Projekten sind auf www.energieregion-vorderwald.at zu finden.

Das Projekt „Gut – Genug: Elektrisch Mobil im Vorderwald“ wurde von Kairos und der Energieregion Vorderwald mit Unterstützung des Klima- und Energiefonds umgesetzt.

Gratis LED-Beratung und Leuchtmitteltest über die Energieberatung

Du fragst dich, wie Du Deine Beleuchtungssituation bei Dir zuhause durch den Einsatz von LED-Leuchtmitteln verbessern könntest? Die Energieberater bringen einen Koffer voller guter Ideen für Deine Beleuchtungssituation mit und beantworten
z. B. folgende Fragen:

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In den eigenen vier Wänden lässt sich eine neue Beleuchtung am besten ausprobieren. Darum kommen die Energieberater vom Energieinstitut Vorarlberg auch direkt zu Dir nach Hause – ausgerüstet mit einem LED Musterkoffer der illwerke vkw. Du kannst diesen für einige Tage behalten und abends oder nachts die verschiedenen Leuchtmittel in allen Räumen des Hauses ausprobieren. Ein weiterer Vorteil: Die Energieberater geben auch gleich Auskunft zu Kennzahlen, Helligkeit oder Farbtreue und beantworten offene Fragen rund um das Thema Beleuchtung.

Eine Terminvereinbarung zur kostenlosen Beratung kann immer vormittags am Energietelefon unter 05572/31 202-112 oder per Mail an energieberatung(a)energieinstitut.at erfolgen.

´Gut Genug` geht mit ´Elektrisch Mobil im Vorderwald` in die zweite Runde

Unter dem Titel "Gut - Genug" bildet die energieregion vorderwald interessierte Menschen in wichtigen Themen zur Energieautonomie aus. Nach der Ausbildung werden dann selbst Projekte umgesetzt - und dafür gibt es eine Entschädigung in Form von Einkaufsgutscheinen der Gemeinden. In den Jahren 2014/15 ging es um das Thema "Einkaufen und Essen, was uns und dem Klima gut tut". Mehr als 20 tolle Projekte sind daraus entstanden.

"Gut – Genug" die Zweite startete in Hittisau

Am 8. April 2016 setzten sich 30 angemeldete Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen der ersten von vier Schulungsveranstaltungen mit dem Thema (Elektro-)Mobilität auseinander. 19 TeilnehmerInnen setzen nach den vier Bildungsveranstaltungen eigene Projekte um. 11 Interessierte unterstützen die TeilnehmerInnen in einer Begleitgruppe und nehmen ebenfalls an den Bildungsveranstaltungen teil. Für die Umsetzung der eigenen Projekte stehen Versuchsfahrzeuge zur Verfügung, Beispiele für eigene Projekte könnten z. B. die gemeinsame Nutzung eines Elektro-Autos, ein Elektro-Lieferdienst von mehreren Bauern, Infos für Jugendliche zu E-Mopeds, Motorrad-Fahren vollelektrisch sein. Der eigenen Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Alternative für die energieregion vorderwald

Besonders in ländlichen Gebieten sind viele Menschen auf individuelle Mobilität angewiesen. Hier bietet der elektrische Strom gute Möglichkeiten: er kann lokal erzeugt werden, eignet sich sehr gut für den Antrieb von Fahrzeugen und ist um ein Vielfaches sparsamer und umweltschonender als benzin- oder dieselbetriebene Fahrzeuge.

Brennholzbörse Vorderwald

Es gibt im Vorderwald hervorragende Wälder mit hohem Wachstum; nicht immer wird das gesamte verwertbare Holz aus dem Wald entfernt, z.B. weil ein Waldbesitzer nach einer Waldnutzung keine Möglichkeit hat, den Schlag von Brennholz zu räumen. Andererseits heizen viele Vorderwälder mit Holz, haben aber keinen eigenen Wald um selbst Brennholz zu machen.

Um diese beiden Gruppen zusammenzubringen, wurde die Idee der Vorderwälder Brennholzbörse geboren: Waldbesitzer, die einen Schlag zur Räumung haben und dies aber nicht selbst machen, kontaktieren Brennholzsuchende, die selbst Brennholz aufarbeiten möchten. In der Regel kann der Selbstwerber das Holz kostenlos verwerten.

Die positiven Begleiterscheinungen sind ebenfalls kostenlos: Bewegung in der gesunden Waldluft und neuer Lebensraum für die Jungpflanzen im Wald.

Und wie bin ich dabei?
Als Brennholzsuchender aus dem Vorderwald melden Sie sich unter www.energieregion-vorderwald.at an. Alle angemeldeten Teilnehmer werden in einer Liste zusammengefasst, auf www.energieregion-vorderwald.at veröffentlicht und ständig aktualisiert. Über diese Liste können Waldbesitzer geeignete Brennholzinteressenten kontaktieren.

Logo Energieregion Vorderwald

Infos

Projektkoordinatorin
Energieinstitut Vorarlberg
Monika Forster
T +43 (0)699 13120284
E info(a)energieregion-vorderwald.at
www.energieregion-vorderwald.at

Ansprechpartnerin in der Gemeinde
Karoline Willi
T +43 (0)5513 8356-0
gemeinde(a)riefensberg.at

Der Kinderchor Thal setzte bei der Schlussveranstaltung den von Teilnehmer Klaus Riedl komponierten "Elektro-Mobilitäts-Rap" gekonnt in Szene.

Teilnehmerin Michaela Bartenstein testete mit verschiedenen Elektrofahrzeugen deren Tauglichkeit für die Hauskrankenpflege Vorderwald.

Teilnehmer Markus Blank organisierte Testtage mit einem Elektroauto für interessierte Lehrer/-innen an der Neuen Mittelschule Hittisau und stieg schließlich selbst auf ein Elektromobil um.

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