Gemeinden unterstützen 2018 die Aktion Job-Rad Vorderwald

Die Energieregion Vorderwald hat 2017 die Aktion Job-Rad Vorderwald ins Leben gerufen. Mit dieser Aktion können Arbeitgeber einen wichtigen Beitrag für die Mitarbeiter- gesundheit und zur Lebensqualität in der Region leisten:

Der Arbeitgeber stellt dem Mitarbeiter ein "Dienstfahrrad" zur Verfügung, das der Mitarbeiter für den Weg zur Arbeit sowie für dienstliche und private Fahrten nutzen. Der Mitarbeiter ist damit gesund und umweltfreundlich unterwegs. Er sucht sich sein Job-Rad selbst beim Fahrradhändler aus. Mit der Nutzung des Fahrrads wird der PKW-Verkehr und der Parkplatzbedarf reduziert. Der Mitarbeiter zahlt eine monatliche Nutzungsgebühr für das Fahrrad. Nach vier Jahren kann der Mitarbeiter das Job-Rad um einen symbolischen Euro erwerben.

Die Anschaffungskosten für ein Job-Rad sind attraktiv: die drei Job-Rad Partner in der Region - Intersport Spettel, Hittisau; Sport Gotthard, Hittisau; GBike Günther Berkmann, Krumbach - geben 10 % Rabatt (mind. auf ausgewählte Modelle). Der Arbeitgeber kann außerdem unter bestimmten Voraussetzungen Förderungen für das Job-Rad von Bund und VKW abholen.

Im Jahr 2018 fördern die Vorderwaldgemeinden zudem jedes von einem Betrieb angeschaffte Job-Rad mit € 100,--.

Infos:

Infos JobRad für Arbeitgeber

Nutzungsvereinbarung JobRad

Bezugsschein Muster (Sulzberg)  

Gut - Genug: Junge Leute in der Energieregion Vorderwald werden zu Klima- und Energieexperten

Unter dem Titel "Gut - Genug" bildet die Energieregion Vorderwald interessierte Menschen in wichtigen Themen zur Energieautonomie aus. Nach der Ausbildung werden dann selbst Projekte umgesetzt - und dafür gibt es eine Entschädigung in Form von Einkaufsgutscheinen der Gemeinden. In den Jahren 2014/15 ging es um das Thema "Einkaufen und Essen, was uns und dem Klima gut tut", im Jahr 2016 stand die (Elektro)Mobilität im Mittelpunkt und zur Zeit beschäftigen sich junge Menschen mit verschiedensten Brennpunkten zu Energie und Klimaschutz.

Praktische Erfahrungen und Exkursionen

16 TeilnehmerInnen zwischen 16 und 25 Jahren haben sich für die Ausbildung angemeldet. In drei Schulungsveranstaltungen und zwei Exkursionen haben die TeilnehmerInnen Wissen über Erneuerbare Energie, Energieeffizienz und die Zusammenhänge zwischen Konsum bzw. Regionalität und Klimaschutz erfahren. Dabei wurde Erlerntes immer wieder in eigenen Praxiseinheiten umgesetzt: so kochten die TeilnehmerInnen mit saisonalen und regionalen Zutaten auf dem Biohof Lingenhel in Doren, sie bauten LED Leselampen und besuchten das Reparatur-Café Riefensberg und Fensterbauer Dietmar Hirschbühl in Riefensberg.

Erneuerbare Energie und Energieeffizienz

Die erste Exkursion stand ganz im Zeichen der Erneuerbaren Energie und des nachhaltigen Bauens: Auf dem Biomassehof Ilg in Dornbirn konnte die Produktion von Energie aus erneuerbaren Quellen live miterlebt werden: Wärme aus Holz, Strom aus Holz, Strom aus Sonne, Strom aus Wind, Biogas. Beim anschließenden Besuch des Energieinstitut Vorarlberg lernten die TeilnehmerInnen wichtiges Grundwissen über nachhaltiges Bauen bei einem Workshop mit dem Titel "Welches Haus ist gut genug?"

Regionalität und Klimaschutz

Die zweite Exkursion fokussierte auf das Thema Regionalität und regionale Versorgung. Beim Besuch der Regio Bregenzerwald erläuterte Geschäftsführer Dr. Lukas Schrott die verschiedenen Aufgaben, insbesondere auch Hintergründe zum Landbus Bregenzerwald. Die Betriebsführung durch den Bauernhof Metzler und die Molke-, Kosmetik- und Käseproduktion zeigte andere Aspekte der regionalen Versorgung. Eine Verkostung und der Besuch im Hofladen durften da nicht fehlen. Wie sich eine kleine Berggemeinde mit 400 Einwohnern den Herausforderungen der Nahversorgung stellt, veranschaulichte der Besuch des neu erbauten und kurz vor Weihnachten eröffneten Dorfladens mit Bäckerei. Lokale Kreisläufe wurden auf dem Dornerhof sichtbar: Biomasseheizwerk, Fleischproduktion, Dorfladen, Seminarraum und Bäckerei greifen ineinander und bilden Synergien, ohne die eine derartige Versorgung in einer Kleingemeinde kaum leistbar ist.

Von der Theorie in die Praxis: eigene Projekte umsetzen

Nach der intensiven Lernphase ist jetzt Eigeninitiative gefragt: die 16 TeilnehmerInnen setzen bis Mai eigene Projekte um, in denen sie ihr erworbenes Wissen weitergeben. Die ersten Projektideen klingen vielversprechend. Die jungen TeilnehmerInnen stellen ihre Projekte und Erfahrungen in einer Schlussveranstaltung im Mai der Öffentlichkeit vor.

Die Ausbildung "Gut - Genug" ist ein Projekt der Energieregion Vorderwald in Kooperation mit Kairos, Bregenz. Weitere Infos zur Ausbildung gibt es auf der Homepage der Energieregion Vorderwald www.energieregion-vorderwald.at unter "Gut - Genug".

Bilder: Energieinstitut Vorarlberg

KLIMA, LECKER, LOS! Klimaschulen-Programm der Energieregion Vorderwald geht in die zweite Runde

Auch in diesem Schuljahr findet in der Energieregion Vorderwald wieder eines von 20 Klimaschulen-Projekten der österreichischen Klima- und Energiemodellregionen statt. Unter dem Motto "KLIMA, LECKER, LOS!" machen sich 170 Schülerinnen und Schüler der Volksschule und Sonderpädagogischen Schule Langenegg und den Volksschulen Krumbach und Riefensberg auf den Weg in eine klimafreundliche Zukunft.

Dass dabei jedes einzelne Kind einen wertvollen Beitrag leisten kann, erfahren sie ein Jahr lang hautnah: In den Schulgärten bauen die Kinder ihr eigenes Obst und Gemüse an und lernen wie saisonale Lebensmittel weiterverarbeitet werden. Außerdem erstellen sie eine Broschüre zu den "Kostbarkeiten" in der Gemeinde Riefensberg - denn was nicht im eigenen Garten wächst, kann meist auf kurzem Weg in der Region gekauft werden. Beim Energieerlebnisprogramm "energiewerkstatt.schule" machen sie sich auf die Suche nach versteckten Energiefressern in der Schule und zu Hause und werden so zu EnergiedetektivInnen.

Beim gemeinsamen Startworkshop der teilnehmenden Schulen am 25. September 2017 in Langenegg trafen sich die DirektorInnen und LehrerInnen der teilnehmenden Schulen zur gemeinsamen Jahresplanung. Bereits mit Schulbeginn stehen spannende Aktivitäten auf dem Programm. So wird beim Sammeln von Klimameilen das Elterntaxi gegen einen erlebnisreichen Schulweg zu Fuß oder per Bus eingetauscht. Beim Walderlebnistag in Langenegg erforschen die Kinder, gemeinsam mit den Waldaufsehern der Region, die Bedeutung des Waldes und setzen mit 100 neu gepflanzten Bäumen ein sichtbares Zeichen für den Klimaschutz.

Would 20150 - KLAR! Auch vor dem Wald macht der Klimawandel keinen Halt

hier geht´s zum Infofolder ...

Klimawandel: Was wird auf uns zukommen? Wie können wir uns schon jetzt darauf vorbereiten? Vielleicht ergeben sich daraus auch ganz neue Möglichkeiten? Um dem nachzugehen hat der Klima- und Energiefonds in Kooperation mit dem Ministerium für ein lebenswertes Österreich ein Förderprogramm initiiert. Die Region Vorderwald-Egg ist mit dabei, als eine von österreichweit 23 Klimawandel- Anpassungsmodellregionen (KLAR!).

Bis Ende des Jahres werden Ideen gesammelt, (weiter-)entwickelt und konkretisiert um daraus ein Konzept zur Klimawandelanpassung in unserer Wald-Region zu erstellen. Alle sind herzlich eingeladen sich zu informieren und sich miteinzubringen!

Dazu laden wir zu mehreren Veranstaltungen ein:

Auftaktveranstaltung - Coole Tannen oder heiße Maroni?
Eine Reise in die Zukunft unserer Wälder
Freitag, 22. September, 20 Uhr, im Pfarrsaal Krumbach
Vortrag von Waldbauprofessor und Klimaexperte Prof. Dr. Lexer (BOKU Wien) mit Podiumsdiskussion. Moderation Guido Flatz (Bürgermeister Doren). Im Anschluss wird zu einem Umtrunk und weiteren Austausch eingeladen. Keine Anmeldung erforderlich.

Waldbegehung I - Macht der Klimawandel die Fichte zunichte?
Tipps und Tricks zur Anpassung
Samstag, 23. September, Treffpunkt um 13.30 Uhr, beim ehemaligen Gasthaus Sonne (Sippersegg, Hnr. 270, 6952 Hittisau)
Waldbegehung mit Waldbauprofessor und Klimaexperte Prof. Dr. Lexer (BOKU Wien), inkl. Kinderbetreuung durch die Naturpark-Rangers. Im Anschluss wird zu einem Umtrunk und weiteren Austausch eingeladen. Die Waldbegehung findet bei jeder Witterung statt. Wetterfeste Kleidung wird empfohlen. Keine Anmeldung erforderlich.

Waldbegehung II - Vielfalt statt Einfalt
Der Plenterwald für alle - eine Zukunftsvision?
Samstag, 21. Oktober, Treffpunkt um 13.30 Uhr, bei Holzbau Fetz (Kammern 172, 6863 Egg) Waldbegehung mit Weißtannen-Spezialist Prof. Dr. Klumpp (BOKU Wien), inkl. Kinderbetreuung. Im Anschluss wird zu einem Umtrunk und weiteren Austausch eingeladen. Die Waldbegehung findet bei jeder Witterung statt. Wetterfeste Kleidung wird empfohlen. Keine Anmeldung erforderlich. Diese Veranstaltung wird unterstützt von der Waldvereins-Ortsgruppe Egg.

Nähere Informationen gibt's auch unter www.energieregion-vorderwald.at 

Brennholzbörse Vorderwald

Es gibt im Vorderwald hervorragende Wälder mit hohem Wachstum; nicht immer wird das gesamte verwertbare Holz aus dem Wald entfernt, z.B. weil ein Waldbesitzer nach einer Waldnutzung keine Möglichkeit hat, den Schlag von Brennholz zu räumen. Andererseits heizen viele Vorderwälder mit Holz, haben aber keinen eigenen Wald um selbst Brennholz zu machen.

Um diese beiden Gruppen zusammenzubringen, wurde die Idee der Vorderwälder Brennholzbörse geboren: Waldbesitzer, die einen Schlag zur Räumung haben und dies aber nicht selbst machen, kontaktieren Brennholzsuchende, die selbst Brennholz aufarbeiten möchten. In der Regel kann der Selbstwerber das Holz kostenlos verwerten.

Die positiven Begleiterscheinungen sind ebenfalls kostenlos: Bewegung in der gesunden Waldluft und neuer Lebensraum für die Jungpflanzen im Wald.

Und wie bin ich dabei?
Als Brennholzsuchender aus dem Vorderwald melden Sie sich unter www.energieregion-vorderwald.at an. Alle angemeldeten Teilnehmer werden in einer Liste zusammengefasst, auf www.energieregion-vorderwald.at veröffentlicht und ständig aktualisiert. Über diese Liste können Waldbesitzer geeignete Brennholzinteressenten kontaktieren.

Infos

Projektkoordinatorin
Energieinstitut Vorarlberg
Monika Forster
T +43 (0)699 13120284
E info@remove-this.energieregion-vorderwald.at
www.energieregion-vorderwald.at

Ansprechpartnerin in der Gemeinde
Karoline Willi
T +43 (0)5513 8356-0
gemeinde@remove-this.riefensberg.at

Gemeinde Riefensberg | Dorf 157 | 6943 Riefensberg | T +43 5513 8356 0 | F +43 5513 8356 6 | E-Mail Gemeinde | E-Mail Tourismusbüro | E-Mail Bürgermeister | Impressum

  • wolftorrents.com
  • bytetorrents.com
  • angeltorrents.com