Gut - Genug: Was braucht´s zum Glück?

Wir suchen 20 junge Menschen, denen ihre Zukunft nicht egal ist: Mehr über Klimaschutz erfahren und dann ein eigenes Projekt umsetzen.

"Wir sind die erste Generation, die die Folgen des Klimawandels spürt – und wir sind die letzte, die etwas dagegen tun kann" formulierte Ex-US-Präsident Barack Obama im Vorfeld zum Klimagipfel in Paris 2015 treffend unsere Situation. Wir haben es jetzt in der Hand, wie stark die Auswirkungen des Klimawandels werden. Natürlich ist hier die große Politik gefragt, die Weichen richtig zu stellen. Aber auch jede und jeder einzelne kann in jeder kleinen alltäglichen Entscheidung seinen Beitrag dazu leisten. Oft ist es sogar so, dass dieser Beitrag zu einem zufriedenerem und gesünderem Leben beiträgt.

Das rechte Maß – für jeden anders

Und weil sich nicht jeder zum Retter der Welt berufen fühlt, aber dennoch jeder zahlreiche Möglichkeiten hat, seinen Beitrag zu leisten, möchten wir uns 2017 verschiedenen Themen widmen. Je nach den Interessen der TeilnehmerInnen bilden wir Gruppen zu den Klimawirkungen unserer Mobilität, unserer Ernährung und unseres Konsumverhaltens, zu Energieverbrauch und -produktion. Neben Fachinputs und Workshops möchten wir während der Bildungsveranstaltungen selbst in Interessensgruppen aktiv werden: z.B. können wir Elektrofahrzeuge selbst testen oder LED Lampen selbst designen.

Werde Alltags-Experte zum Klimawandel

Wir suchen 20 junge Menschen aus dem Vorderwald zwischen 16 und 25 Jahren, die vier Bildungsveranstaltungen besuchen und anschließend ein eigenes Projekt umsetzen möchten. Wir bieten die Möglichkeit, sich in den Veranstaltungen intensiv mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels auseinanderzusetzen und unsere Möglichkeiten für ein klimafreundliches Alltagsverhalten kennenzulernen. Im Anschluss an die Veranstaltungen setzen die TeilnehmerInnen ein eigenes Projekt zur Verbreitung des Wissens im eigenen Umfeld und nach eigenen Ideen um. Wir helfen dabei.

Alle TeilnehmerInnen erhalten eine Anerkennung von € 300,-- in Einkaufsgutscheinen der Heimatgemeinde.

Wir freuen uns über Eure Anmeldung. Anmeldung bis 31. Mai 2017 in deinem Gemeindeamt oder an monika.forster(a)energieinstitut.at

´Gut – Genug: Elektrisch Mobil im Vorderwald` – Teilnehmer setzen 15 tolle Projekte um

Unter dem Titel “Gut - Genug” bildet die Energieregion Vorderwald interessierte Menschen in wichtigen Themen zur Energieautonomie aus. Nach der Ausbildung werden dann selbst Projekte umgesetzt - und dafür gibt es eine Entschädigung in Form von Einkaufsgutscheinen der Gemeinden. In den Jahren 2014/15 ging es um das Thema “Einkaufen und Essen, was uns und dem Klima gut tut”, im Jahr 2016 stand die (Elektro)Mobilität im Mittelpunkt.

15 Projekte bei der Abschlussveranstaltung im Thalsaal

17 TeilnehmerInnen und eine Begleitgruppe mit weiteren 11 Personen haben sich in den vergangenen Monaten intensiv mit Elektromobilität auseinandergesetzt. Die Technik, die Fahrzeuge, die Energie, die dazu notwendig ist und die Ökobilanzen, die damit zusammenhängen waren wichtige Themen, die behandelt wurden. Vor allem ging es dabei aber auch darum, kritisch das gesamte Mobilitätsverhalten im Auge zu behalten und - ganz im Sinne des Gut-Genug Programms - zu schauen, wieviel Mobilität “genug” ist und zu einem maßvollen Umgang damit anzuregen.

Alle TeilnehmerInnen haben im Sommer und Herbst mit ihrem Wissen nun selbst Projekte umgesetzt. 15 schöne und sehr unterschiedliche Aktivitäten im Vorderwald sind das Ergebnis.

Bei der Abschlussfeier am 18. November 2016 im Thalsaal in Sulzberg-Thal präsentierten die TeilnehmerInnen ihre Projekte. Bürgermeister und Energieverantwortliche nutzten die Gelegenheit, um sich bei den engagierten TeilnehmerInnen für ihr Engagement zu bedanken.

Unterschiedlichste Projekte

So unterschiedlich die TeilnehmerInnen sind, so unterschiedlich sind auch die entstandenen Projekte: Interessierte LehrerInnen in der Neuen Mittelschule Hittisau konnten z.B. jeweils für einen Tag ihr eigenes Auto stehen lassen und bei ihren Fahrten mit einem Elektroauto – betankt mit 100 % Ökostrom – Praxis-Erfahrungen sammeln. Im Juli bekamen die Pflegekräfte der Hauskrankenpflege Vorderwald die Möglichkeit, mehrere Wochen lang ihre Einsätze mit einem Elektrofahrzeug zu bestreiten. Am 8. Oktober fand in Sulzberg ein Elektromobilitätstag mit Fachinputs und umfangreichen Testmöglichkeiten statt. Im November testeten mehrere Nachbarn in Langenegg über 10 Tage, inwieweit ein gemeinsam angeschafftes Elektroauto Zweitautos ersetzen könnte. Eine eher künstlerische Herangehensweise führte zur Komposition eines Elektro-Mobilitäts-Raps, den der Kinderchor Tal bei der Abschlussfeier aufführte. Weitere Infos zu allen 15 Projekten sind auf www.energieregion-vorderwald.at zu finden.

Das Projekt „Gut – Genug: Elektrisch Mobil im Vorderwald“ wurde von Kairos und der Energieregion Vorderwald mit Unterstützung des Klima- und Energiefonds umgesetzt.

Gratis LED-Beratung und Leuchtmitteltest über die Energieberatung

Du fragst dich, wie Du Deine Beleuchtungssituation bei Dir zuhause durch den Einsatz von LED-Leuchtmitteln verbessern könntest? Die Energieberater bringen einen Koffer voller guter Ideen für Deine Beleuchtungssituation mit und beantworten
z. B. folgende Fragen:

  • Wie können Leuchtstoffröhren durch LED-Röhren ersetzt werden?
  • Wie können Halogenleuchten mit oder ohne Trafo auf
    LED-Spots umgerüstet werden?
  • Was muss ich beachten, wenn ich Glühbirnen durch
    LED-Leuchtmittel ersetze?
  • Was ist für mich der richtige Helligkeitsgrad in Lumen?
  • Was erspare ich mir bei einer Umrüstung an Stromkosten?

In den eigenen vier Wänden lässt sich eine neue Beleuchtung am besten ausprobieren. Darum kommen die Energieberater vom Energieinstitut Vorarlberg auch direkt zu Dir nach Hause – ausgerüstet mit einem LED Musterkoffer der illwerke vkw. Du kannst diesen für einige Tage behalten und abends oder nachts die verschiedenen Leuchtmittel in allen Räumen des Hauses ausprobieren. Ein weiterer Vorteil: Die Energieberater geben auch gleich Auskunft zu Kennzahlen, Helligkeit oder Farbtreue und beantworten offene Fragen rund um das Thema Beleuchtung.

Eine Terminvereinbarung zur kostenlosen Beratung kann immer vormittags am Energietelefon unter 05572/31 202-112 oder per Mail an energieberatung@remove-this.energieinstitut.at erfolgen.

Brennholzbörse Vorderwald

Es gibt im Vorderwald hervorragende Wälder mit hohem Wachstum; nicht immer wird das gesamte verwertbare Holz aus dem Wald entfernt, z.B. weil ein Waldbesitzer nach einer Waldnutzung keine Möglichkeit hat, den Schlag von Brennholz zu räumen. Andererseits heizen viele Vorderwälder mit Holz, haben aber keinen eigenen Wald um selbst Brennholz zu machen.

Um diese beiden Gruppen zusammenzubringen, wurde die Idee der Vorderwälder Brennholzbörse geboren: Waldbesitzer, die einen Schlag zur Räumung haben und dies aber nicht selbst machen, kontaktieren Brennholzsuchende, die selbst Brennholz aufarbeiten möchten. In der Regel kann der Selbstwerber das Holz kostenlos verwerten.

Die positiven Begleiterscheinungen sind ebenfalls kostenlos: Bewegung in der gesunden Waldluft und neuer Lebensraum für die Jungpflanzen im Wald.

Und wie bin ich dabei?
Als Brennholzsuchender aus dem Vorderwald melden Sie sich unter www.energieregion-vorderwald.at an. Alle angemeldeten Teilnehmer werden in einer Liste zusammengefasst, auf www.energieregion-vorderwald.at veröffentlicht und ständig aktualisiert. Über diese Liste können Waldbesitzer geeignete Brennholzinteressenten kontaktieren.

Infos

Projektkoordinatorin
Energieinstitut Vorarlberg
Monika Forster
T +43 (0)699 13120284
E info@remove-this.energieregion-vorderwald.at
www.energieregion-vorderwald.at

Ansprechpartnerin in der Gemeinde
Karoline Willi
T +43 (0)5513 8356-0
gemeinde@remove-this.riefensberg.at

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