Geschichte & Besiedlung

Noch vor 1000 Jahren war das Gemeindegebiet Riefensbergs von dichtem Urwald bewachsen. Diese Gegend gehörte damals zum Gebiet der Grafen von Montfort, welche die Wälder durchstreiften und das Wild jagten.

Die Grafen von Montfort haben damals einen Jagdturm errichtet, an dessen Stelle sich heute die Pfarrkirche befindet. Um diesen Jagdturm herum bildeten sich die ersten Siedlungen. Der östlich des Kirchdorfes vorbeifließende Fluss wird heute noch Jagdbach genannt. Die Siedlung um den Jagdbach bezeichnete die heutigen Parzellen Dorf, Unterdorf, Bach, Vögen und Stapfen. Neben Jägern machten sich hier auch immer mehr Bauern aus dem Mittelbregenzerwald sesshaft, welche das Gebiet zuerst nur als Alpgebiet verwendeten.

Die Grafen von Montfort schenkten dem Kloster Mehrerau ein ausgedehntes Gebiet, welches die heutigen Parzellen Trabers, Egg, Riebinger, Hasen, Meierhof (damals Tutenbuch genannt), Reichitzer, Schwarzen, Niemans, Fischer, Gaden, Latschen- und Welzenbühl, Neuhaus, Grindel, Ernst, Baser, Eggling und Geishaus umfasste. Damals war diese Gegend jedoch unbewohnt und somit Wildnis und Urwald.

Unter dem Abt Meinrad (1175 - 1187) wurde der Wald in der Parzelle Meierhof abgerodet, um eine Grangia - einen Großhof - zu schaffen. Von diesem Großhof aus ist die weitere Besiedlung des Gebietes erfolgt. Für das "Lehen" mussten die Einwohner dem Kloster jährlich Zinsen bezahlen.

Der Ortsname Riefensberg wurde erstmals 1249 in einer Urkunde von Papst Innozenz geschrieben, damals hieß der Ort allerdings "rivinsperc".

 

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